Da Industriezweige in ganz Europa ihre Dekarbonisierungsstrategien beschleunigen, steht die Betonindustrie vor der Herausforderung, Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig zuverlässige Produktionsprozesse aufrechtzuerhalten. Um diesen Wandel zu unterstützen, lieferte Daikin eine innovative Hochtemperatur-Wärmepumpenlösung für die Willy Naessens Group, einen führenden Hersteller von Betonprodukten in Luxemburg.
Das Projekt zeigt, wie industrielle Heizprozesse, die traditionell mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, erfolgreich durch effiziente, CO₂-arme Technologien ersetzt werden können. Dadurch werden Produktionskontinuität, Betriebssicherheit und langfristige Nachhaltigkeit gewährleistet.
Möchten Sie Ihre Emissionen reduzieren und gleichzeitig Ihre betriebliche Leistung aufrechterhalten? Kontaktieren Sie einen Daikin-Experten, um die passende Lösung für Ihr Industrieprojekt zu finden.
Der Kunde suchte nach einer nachhaltigen Alternative zu fossilen Heizsystemen, die traditionell für die Herstellung von Betonblöcken und Betonfertigteilen eingesetzt werden. Ziel war es, die Umweltauswirkungen des Produktionsprozesses zu reduzieren und gleichzeitig die hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Leistung in einem industriellen Umfeld zu erfüllen.
Zur Unterstützung der Dekarbonisierungsstrategie des Unternehmens musste die neue Lösung ganzjährig eine zuverlässige Wärmequelle bereitstellen und Wassertemperaturen von über 60 °C liefern, eine entscheidende Voraussetzung für die Betonproduktion. Auch die Umweltverträglichkeit spielte eine wichtige Rolle: Der Kunde wollte ein Kältemittel mit einem Global Warming Potential (GWP) von unter 150 einsetzen und durch die Verwendung eines nicht brennbaren Kältemittels ein hohes Maß an Sicherheit gewährleisten.
Darüber hinaus musste das System mehrere Produktionslinien gleichzeitig versorgen und auch bei Außentemperaturen unter 8 °C einen stabilen Betrieb sicherstellen, da solche Bedingungen die Produktqualität und Produktionseffizienz erheblich beeinflussen können. Schließlich suchte der Kunde einen vertrauenswürdigen Technologiepartner mit nachgewiesener Fachkompetenz, langfristiger Zuverlässigkeit und umfassendem Service-Support.
Um diese Anforderungen zu erfüllen, lieferte Daikin eine hocheffiziente Heizlösung bestehend aus sechs EWYE-CZ Hochtemperatur-Wärmepumpen. Diese wurden in zwei Kaskadensystemen mit jeweils drei Einheiten installiert und erreichen zusammen eine Heiz- und Kühlleistung von insgesamt 420 kW.
Die Wärmepumpen versorgen zwei Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von jeweils 2.000 Litern, die sich in einem speziell dafür vorgesehenen Technikcontainer direkt neben dem Produktionsbereich befinden. Der Container beherbergt außerdem einen Hydraulikverteiler, der die Wärme auf sechs Produktionslinien verteilt und sicherstellt, dass der Beton die erforderliche Wärmebehandlung erhält, sobald die Außentemperatur unter den festgelegten Betriebsgrenzwert fällt.
Durch den Ersatz fossiler Heizsysteme durch moderne Wärmepumpentechnologie werden die CO₂-Emissionen der Anlage deutlich reduziert, während gleichzeitig die für den Produktionsprozess erforderlichen hohen Temperaturen bereitgestellt werden. Der Einsatz eines nicht brennbaren Kältemittels mit niedrigem GWP verbessert zudem die Umwelt- und Sicherheitsleistung des Systems zusätzlich.
Neben der Erfüllung der technischen Projektanforderungen spielte Daikins Ruf für Zuverlässigkeit und Service eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung des Kunden. Der Erfolg der Installation führte dazu, dass die Willy Naessens Group einen Wartungsvertrag für alle sechs Einheiten abschloss. Dies stärkt das Vertrauen in die langfristige Leistungsfähigkeit der Lösung und ebnet den Weg für eine mögliche Umsetzung an weiteren Produktionsstandorten.
Dieses Projekt zeigt, wie die Hochtemperatur-Wärmepumpentechnologie von Daikin Industrieunternehmen dabei unterstützen kann, ehrgeizige Dekarbonisierungsziele zu erreichen und gleichzeitig Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Produktionskontinuität zu gewährleisten.