Zentrale vs. dezentrale Lüftung. Jedes Mal, wenn Sie an einem neuen HLK-Projekt für einen Neubau oder sogar für ein Sanierungsprojekt arbeiten, stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung. Es handelt sich um eine Entscheidung, die einen enormen Einfluss auf den Erfolg des von Ihnen betreuten Projekts haben kann.
Sie umfassen in der Regel weniger, dafür aber größere Lüftungsgeräte (AHU), die sich im Außenbereich auf dem Dach des Gebäudes oder im Innenbereich in einem Technikraum befinden. Das bedeutet, dass es einen einzigen Standort für die Unterbringung der Geräte gibt. Diese Geräte belüften dann das gesamte Gebäude über ein Netzwerk aus Kanälen und Gittern. Das bedeutet, dass es einen einzigen Standort für die zukünftige Wartung der Lüftungsgeräte gibt.
Außerdem benötigen große Gebäude mit zentralisierten Lüftungssystemen lange Kanäle, um die Luft in die genutzten Räume zu leiten, was bei der Planung eines Lüftungssystems für ein Gebäude ein wichtiger Aspekt ist. Der Luftwiderstand der Kanäle (externer statischer Druck oder ESP) steigt mit zunehmender Kanallänge, wodurch die Ventilatoren der Lüftungsgeräte stärker arbeiten müssen und das System weniger effizient wird. Eine Vergrößerung des Kanalquerschnitts hilft, dieses Problem zu lösen, aber nicht immer ist genügend Platz an der Decke oder im Schacht vorhanden, um große Kanäle unterzubringen. Die gleichen Kanäle sollten dann auch abgedichtet werden, um Leckagen zu vermeiden, da diese verhindern, dass die Luft ihr Ziel erreicht, was zu Problemen bei der Temperatur- und Feuchtigkeitsregelung sowie zu Effizienzproblemen führt.
Sie verwenden eine größere Anzahl kleinerer Lüftungsgeräte oder HRU (Wärmerückgewinnungsgeräte). Dezentralisierung könnte beispielsweise ein Lüftungsgerät pro Wohnung in einem Mehrfamilienhausprojekt oder ein Lüftungsgerät pro Büro in einem mehrstöckigen Bürogebäude bedeuten. Ein solches Projekt könnte dann unterschiedliche Versorgungsanschlüsse erfordern, was auch die Planung der Wartung verschiedener Lüftungsgeräte an unterschiedlichen Standorten erforderlich macht.
Bei dieser Lösung müssen die Ventilatoren der Lüftungsgeräte keine zusätzliche Leistung erbringen, um den Widerstand der Luftkanäle zu überwinden, da kurze Kanäle verwendet werden, was Energie spart. Außerdem sind kleine Lüftungsgeräte wie Daikin Modular L, die für den Einsatz in dezentralen Lüftungssystemen konzipiert sind, sehr kompakt. Daikin Modular L kann in Zwischendecken installiert werden. Das spart Platz, was bei Anwendungen, bei denen die Bodenfläche eine wichtige Rolle spielt, von Vorteil ist.
Hier finden Sie ein Video, in dem die Vorteile von Daikin Modular Light erläutert werden.
Flexibilität ist daher ein weiterer wichtiger Aspekt bei der dezentralen Lüftung. Tatsächlich benötigen einige Gebäude zu bestimmten Tageszeiten möglicherweise keine Klimatisierung. Dezentrale Systeme ermöglichen eine bessere Kontrolle über die verschiedenen Bereiche des Gebäudes.
Dies sind einige der wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Systemen, aber es gibt noch weitere Aspekte zu berücksichtigen.
Die Antwort lautet: Das hängt vom jeweiligen Projekt ab. Wir müssen jedoch auch verstehen, dass nur wenige Gebäude in Bezug auf die Lüftung rein zentral oder dezentral gebaut sind. In der Regel benötigen Gebäude eine Lösung, die irgendwo dazwischen liegt. Manchmal wäre es ideal, das Beste aus jedem Konzept zu nutzen, um die Ziele in Bezug auf Budget, Energie und Komfort bestmöglich zu erreichen. Berater können dies nur durch eine speziell durchgeführte Studie erreichen, um den richtigen Grad der Zentralisierung für ein Projekt zu ermitteln.
Do you want to know more about this topic? Get in touch using the form below!